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OBST

Wir erzeugen auf 4 Hektar Fläche in Obstanlagen rund um Rechberg hochwertiges Bio-Tafelobst.
Bei unseren Apfel-, Birn-, Kirsch- Mirabellen- und Zwetschgenbäumen handelt es sich meist nicht um "klassische" Streuobstbestände im engeren Sinn des Naturschutzgesetzes, da nur wenige Hochstämme gepflanzt wurden.
Es finden überwiegend Halbstämme Verwendung, die aber immer noch "Baumcharakter" und zugleich viele Vorteile für eine gewisse Rationalität der Ernte besitzen, die im Erwerbsobstbau unbedingt vonnöten ist. Die Gehölze sind mit großem Reihenabstand gepflanzt, die Fläche unter den Bäumen wird als extensives Grünland genutzt. So bieten die Obstanlagen wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Indem wir Nistkästen und Insektenhotels in den Obstanlagen anbringen, versuchen wir die Brut- und Lebensbedingungen von Nützlingen zu verbessern und so eine natürliche Schädlingsbekämpfung zu erreichen, Weiterhin kommen umweltverträgliche Lockstofffallen zum Einsatz. Aber auch im Bio-Obstbau geht es nicht ganz ohne Pflanzenschutz. Dieser erfolgt bei uns in ständiger Abstimmung mit dem Beratungsdienst ökologischer Obstbau e.V., Weinsberg nach strengen Bioland-Richtlinien.

Wir bauen folgende Obstsorten an:

Äpfel Bohnapfel, Boskoop, Cox Orange, Elstar,
Gloster, Idared, Jonagold, Pilot, Pinova, Topaz
Birnen Conference, David, Ekkehart, Harrow, Hortensia, Williams
Kirschen      Burlat, Dolliseppler, Johanna
Mirabelle Mirabelle von Nancy
Zwetschge Hauszwetschge

In der Streuobstwiese neben unserem Wohnhaus wachsen – für den Hausgebrauch – alte, regionaltypische Hochstammsorten wie z.B. Ananasrenette, Danziger Kant, Goldparmäne, Kaiser Wilhelm, Roter Berlepsch, Roter Boskoop, Winterrambour, Zuccalmaglio (Apfelbäume), Alexander Lucas, Boscs Flaschenbirne, Gellerts Butterbirne (Birnbäume), Dollenseppler (Kirsche), Jojo-Zwetschge, Quillins Gelbe Reneklode und Nancy-Mirabelle.


Bildquelle: aboutpixel.de / Umfallobst © Mosquita